DAS INTERVIEW mit KJ-ORTH

Meine Autos, meine Stadt und die großartige Architektur
KJ Orth, Frankfurter Unternehmer und enthusiastischer Automobilist, liebt italienische und deutsche Sportwagenklassiker der 70-er und 80-er Jahre und ist begeisterter Supersportwagenfahrer aktueller Lamborghinis und McLaren. Er arbeitet seit der Jahrtausendwende eng mit Dan Hannen zusammen.

Eine Stadt, viele Designs und jede Menge PS - in deinem Goldmoment vereint sich all das. Was hat es damit auf sich?

Ich bin leidenschaftlicher Autofahrer. Ich habe zu bestimmten Marken sehr starke Assoziationen beziehungsweise eine Affinität. Das hat sich über viele Jahre – ich kann schon sagen Jahrzehnte – aufgebaut und ist gereift. 2012 begann ich, mir einen langgehegten Traum zu erfüllen und eine kleine Automobilsammlung aufzubauen. Aber ich liebe auch andere Dinge und beschäftige mich seit vielen Jahren mit den Themen Architektur und Design. Und dann kommt noch ein anderer wichtiger Aspekt dazu: Ich bin leidenschaftlicher Frankfurter. In dieser Stadt geboren und aufgewachsen, habe ich meine komplette Sozialisierung, meine Ausbildung und schließlich meine berufliche Karriere hier aufgebaut und gelebt. Immer mitten drin. Dann hat sich die Kombination fast schon von selbst ergeben: die drei Themen „Meine Autos, meine Stadt und die großartige Architektur“ in ihrer Einzigartigkeit einzufangen und in Bildern zu vereinen.

Warum ein Foto?

Meine Motivation war, meine Leidenschaften ins richtige Licht zu setzen, sie erlebbar, nachvollziehbar und letztendlich langfristig anschaubar zu machen.

Meine Motivation war, meine Leidenschaft ins richtige Licht zu setzen, sie erlebbar, nachvollziehbar und letztendlich langfristig anschaubar zu machen.

Bei aller Vorfreude – hattest Du auch Sorgen oder Ängste?

Ich stellte mir die Frage, ob wir das logistisch und organisatorisch überhaupt hin bekommen. Und ob das Shooting auch unter diesen Aspekten genehmigungsfähig und bezahlbar bleibt. Ängste gab es definitiv nicht.

Kamera und Action... Wie hast du das Shooting erlebt?

Ich habe mich gut gefühlt, sehr gut sogar! Das ist es; das ist ein Teil von mir, meinen Emotionen, meinem Leben. Die Kombination der verschiedenen Themen, die mich beschäftigen, in einer einzigartigen Einheit. Ich dachte: Wir machen hier etwas ganz Tolles, etwas Einzigartiges, etwas völlig Eigenständiges und natürlich auch etwas ziemlich Verrücktes.

Ich habe meine Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven gesehen, die natürlich auch Momentaufnahmen, und zu späteren Zeitpunkten nicht mehr nachvollziehbar sind.

Welche Erinnerungen nimmst du aus deinem Fotoshooting mit?

Ich habe meine Stadt aus unterschiedlichen Perspektiven gesehen, die natürlich auch Momentaufnahmen, und zu späteren Zeitpunkten nicht mehr nachvollziehbar sind. Ich denke da zum Beispiel an das Shooting mit meinem Maserati Coupé GT, das vor dem Neubau der EZB (Europäischen Zentralbank) aufgenommen worden ist, als der Tower noch im Rohbau stand, oder auch die Aufnahmen im Europaviertel zu einem Zeitpunkt, als er erst zu 10 bis 15 Prozent fertig gebaut worden war, oder auch die Aufnahmen mit dem Mini Cooper Cabriolet in der Frankfurter Commerzbank Arena, unserem „Waldstadion“, wie die originalen Frankfurter zu sagen pflegen. Eine Arena, die für Fußballspiele und andere Großevents neu gebaut worden war und jetzt mein Auto im Mittelpunkt „vereinnahmte“.
Eine Arena, die für Fußballspiele und andere Großevents neu gebaut worden war und jetzt mein Auto im Mittelpunkt „vereinnahmte“

Deinen Goldmoment einzufangen - warum war Dan Hannen der Richtige dafür?

Wir haben uns schon 15 Jahre früher kennengelernt. Damals arbeitete Dan als Student in einer Frankfurter Werbeagentur und wir begannen erste Projekte im Bereich Advertising und Promotion zusammen zu machen. Er hatte das Gefühl, die Themen mit Ästhetik und Zeitgeist graphisch anspruchsvoll umzusetzen. Da baute sich ein Vertrauen auf, welches, auch nachdem er sich dem Thema Fotografie widmete, weiter Bestand hatte. Ich wusste: Der Dan, der kann das. Das klappt, das wird gut, darauf kann ich mich verlassen.
Ich bin leidenschaftlicher Autofahrer. Ich habe zu bestimmten Marken sehr starke Assoziationen bzw. eine Affinität.

Was schätzt du an seiner Arbeit?

Er hat gute und kreative Ideen, er nimmt das Briefing des Kunden auf, er macht sich Gedanken und kommt dann mit den entsprechenden Konzepten für die Umsetzung. Wenn er in Bildern – in Fotografie – denkt, weiß er auch, wie es graphisch umzusetzen geht. Er ist sensibel, kreativ und individuell. Und er kann darüber hinaus auch organisieren und umsetzen. So, dass es passt. So, dass es gut wird.

Wir machen hier was ganz Tolles, etwas Einzigartiges, was völlig Eigenständiges und natürlich auch was ziemlich Verrücktes …

Was sind Deine Perspektiven für die Zukunft?

Autos bleiben meine Leidenschaft sowie auch Architektur und Design meine Themen bleiben. Und in Verbindung mit tollen Impressionen und Landschaften ist das die ideale Kombination. So bin ich jedes Jahr in den Wintermonaten von Januar bis März im warmen Florida. Mit von der Partie ist dann mein weißes 911-er Cabrio, ein 993 Modell. Und wenn ich dann von Miami South Beach, vom Ocean Drive über die große Brücke an Downtown über diese endloslange Brücke, den MacArthuer Causeway fahre, habe ich wieder so ein Glücksgefühl: Open Rooftop, eine tolle Brise, das glasklare blaue Wasser des Meeres und mein Klassiker, das ist ein tolles Gefühl. Hier fahren die Emotionen total mit und da denke ich immer daran, dies auch mal in Bildern festzuhalten.
Die Zeit wird kommen, auch diesen Goldmoment nicht nur zu erfahren, nein auch zu erfassen, zu dokumentieren und für die Ewigkeit festzuhalten.

Die Zeit wird kommen, auch diesen Goldmoment nicht nur zu erfahren, nein auch zu erfassen, zu dokumentieren und für die Ewigkeit festzuhalten.

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